Portugal 2026: Mietpreise zwischen Lissabon und kleinen Gemeinden klaffen auseinander!

Wer 2026 nach Portugal auswandern möchte, sollte bei der Wohnungssuche genauer hinsehen. Neue Mietdaten zeigen, wie unterschiedlich die Wohnkosten innerhalb des Landes ausfallen. Besonders zwischen der Hauptstadt Lissabon und ländlichen Gemeinden liegen Welten.

Bild KI generiert

Große Unterschiede bei den Mietkosten

Nach Angaben des portugiesischen Statistikamtes liegt die mittlere Quadratmetermiete in Lissabon bei 17,43 Euro. In der kleinen Gemeinde Mêda sind es dagegen lediglich 2,65 Euro.

Rechnerisch bedeutet das für eine Wohnung mit 100 Quadratmetern monatliche Mietkosten von 1.743 Euro in Lissabon gegenüber 265 Euro in Mêda.

Innerhalb von zwölf Monaten wurden landesweit 151.181 neue Mietverträge abgeschlossen. Gleichzeitig stieg die mittlere Quadratmetermiete um 9,4 Prozent.

Günstig wohnen bedeutet nicht automatisch einfach wohnen

In 91 portugiesischen Gemeinden entspricht die statistische Quadratmetermiete bei 100 Quadratmetern höchstens 500 Euro monatlich.

Allerdings haben solche Zahlen einen entscheidenden Haken: Gerade in kleineren Gemeinden gibt es häufig nur wenige verfügbare Mietwohnungen.

Auch Arbeitsmöglichkeiten, medizinische Versorgung, öffentliche Verkehrsmittel und Internetqualität sollten bei der Standortwahl berücksichtigt werden.

Was bedeutet das für Auswanderer?

Wer ortsunabhängig arbeitet oder seinen Ruhestand in Portugal verbringen möchte, kann außerhalb der großen Städte möglicherweise erheblich sparen. Entscheidend bleibt jedoch, ob passende Wohnungen tatsächlich angeboten werden.

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